
Heinrich Laube (1806 – 1884), deutscher Schriftsteller, Journalist, Dramatiker, Kritiker und Theaterleiter
Quelle: Struensee. Trauerspiel in fünf Akten, 1847. Erster Akt, vierte Szene, Struensee
Was Laube sagte über den Aberglaube.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Der Aberglaube ist das natürliche Kind gespannter und peinlicher Erwartung, und die menschliche Machtlosigkeit ist seine Amme.“ Heinrich Laube
- „Ich bin nicht abergläubisch und gebe nichts auf diese dunklen Anregungen, insofern sie nur solche wären; aber es sind meistenteils unbewußte Erinnerungen glücklicher und unglücklicher Folgen, die wir an eigenen oder fremden Handlungen erlebt haben.“ Johann Wolfgang von Goethe
- „Aberglaube und Schwärmerei denken nicht nach; so lange diese dauern, so nimmt man alles an, und untersucht diese Lehre nicht: dieses ist übrigens so bequem, und es kostet soviel die Moral auszuüben.“ Jean-Jacques Rousseau
- „Aberglaube – das heißt bestimmte Formen, die für bestimmte Personen in bestimmter Situation angenehm und bequem sind.“ Leo Tolstoi
- „Aberglaube ist nämlich die Freigeisterei zweiten Ranges, – wer sich ihm ergibt, wählt gewisse ihm zusagende Formen und Formeln aus und erlaubt sich ein Recht der Wahl. Der Abergläubische ist, im Vergleich mit dem Religiösen, immer viel mehr „Person“, als dieser, und eine abergläubische Gesellschaft wird eine solche sein, in der es schon viele Individuen und Lust am Individuellen gibt. Von diesem Standpunkte aus gesehen, erscheint der Aberglaube immer als ein Fortschritt gegen den Glauben und als Zeichen dafür, dass der Intellekt unabhängiger wird und sein Recht haben will. Über Korruption klagen dann die Verehrer der alten Religion und Religiosität, sie haben bisher auch den Sprachgebrauch bestimmt und dem Aberglauben eine üble Nachrede selbst bei den freiesten Geistern gemacht. Lernen wir, dass er ein Symptom der Aufklärung ist.“ Friedrich Nietzsche
- „Aberglaube ist die Form der Ehrfurcht, die selbst den Zufall als eine Anordnung höherer Mächte anerkennt.“ Carl Ludwig Schleich
- „Der Aberglaube traut den Sinnen bald zu viel, bald zu wenig.“ Gotthold Ephraim Lessing
- „Glaube, dem die Tür versagt, steigt als Aberglaub‘ ins Fenster.“ Emanuel Geibel
- „Der unverschleierte Aberglaube ist abstoßend; denn wie es die Hässlichkeit eines Affen erhöht, dass er dem Menschen so ähnlich sieht, ebenso macht auch die Ähnlichkeit mit der Religion den Aberglauben um so abstoßender.“ Francis Bacon
- „Stets liegt, wo das Banner der Wahrheit wallt, der Aberglaube im Hinterhalt.“ August von Platen-Hallermünde
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