
Friedrich Nietzsche (1844-1900) geboren in Röcken, Lützen in der Nähe von Leipzig, gestorben in Weimar, war ein deutscher klassischer Philologe, Dichter und Philosoph und gehört zu den bis heute einflussreichsten Denkern.
Quelle: Die fröhliche Wissenschaft (La gaya scienza), 1882 (ergänzt 1887)
Was Nietzsche sagte über Aberglaube.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Bei meiner Geburt habe ich die Welt in der Sklaverei des Aberglaubens gefunden; ebenso verlasse ich sie sterbend.“ Friedrich II. der Große
- „Wuchern wird der Aberglaube, wo man weg den Glauben warf.“ Friedrich Rückert
- „Die Menschen sind aus Gewohnheit abergläubisch und aus Instinkt Schurken.“ Voltaire
- „Der Aberglaube traut den Sinnen bald zu viel, bald zu wenig.“ Gotthold Ephraim Lessing
- „Ich bin nicht abergläubisch und gebe nichts auf diese dunklen Anregungen, insofern sie nur solche wären; aber es sind meistenteils unbewußte Erinnerungen glücklicher und unglücklicher Folgen, die wir an eigenen oder fremden Handlungen erlebt haben.“ Johann Wolfgang von Goethe
- „Aberglaube – das heißt bestimmte Formen, die für bestimmte Personen in bestimmter Situation angenehm und bequem sind.“ Leo Tolstoi
- „Aberglaube und Schwärmerei denken nicht nach; so lange diese dauern, so nimmt man alles an, und untersucht diese Lehre nicht: dieses ist übrigens so bequem, und es kostet soviel die Moral auszuüben.“ Jean-Jacques Rousseau
- „Der unverschleierte Aberglaube ist abstoßend; denn wie es die Hässlichkeit eines Affen erhöht, dass er dem Menschen so ähnlich sieht, ebenso macht auch die Ähnlichkeit mit der Religion den Aberglauben um so abstoßender.“ Francis Bacon
- „Aberglaube ist der Spleen der Seele.“ Alexander Pope
- „Manche Leute sind gerade noch aufgeklärt genug, um an Gespenster nicht zu glauben, aber immerhin in Zweifel, ob nicht vor hundert Jahren noch welche existiert haben.“ Arthur Schnitzler