
August von Platen-Hallermünde (Graf Platen) (1796 – 1835), deutscher Dichter, Dramatiker, Theaterschriftsteller und Lyriker
Quelle: Die neuen Propheten. Ein Nachspiel, 1817. Aus: Der Rationale
Was Platen-Hallermünde sagte über den Aberglaube.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Glaube, dem die Tür versagt, steigt als Aberglaub‘ ins Fenster.“ Emanuel Geibel
- „Der Aberglaube ist ein eigensinnig Spiel des Herzens mit dem Kopfe, gestatten wir dem Spiele nicht allzu große Macht.“ Heinrich Laube
- „Wuchern wird der Aberglaube, wo man weg den Glauben warf.“ Friedrich Rückert
- „Der Aberglaube traut den Sinnen bald zu viel, bald zu wenig.“ Gotthold Ephraim Lessing
- „Manche Leute sind gerade noch aufgeklärt genug, um an Gespenster nicht zu glauben, aber immerhin in Zweifel, ob nicht vor hundert Jahren noch welche existiert haben.“ Arthur Schnitzler
- „Aberglaube ist nämlich die Freigeisterei zweiten Ranges, – wer sich ihm ergibt, wählt gewisse ihm zusagende Formen und Formeln aus und erlaubt sich ein Recht der Wahl. Der Abergläubische ist, im Vergleich mit dem Religiösen, immer viel mehr „Person“, als dieser, und eine abergläubische Gesellschaft wird eine solche sein, in der es schon viele Individuen und Lust am Individuellen gibt. Von diesem Standpunkte aus gesehen, erscheint der Aberglaube immer als ein Fortschritt gegen den Glauben und als Zeichen dafür, dass der Intellekt unabhängiger wird und sein Recht haben will. Über Korruption klagen dann die Verehrer der alten Religion und Religiosität, sie haben bisher auch den Sprachgebrauch bestimmt und dem Aberglauben eine üble Nachrede selbst bei den freiesten Geistern gemacht. Lernen wir, dass er ein Symptom der Aufklärung ist.“ Friedrich Nietzsche
- „Aberglaube ist der Spleen der Seele.“ Alexander Pope
- „Ich bin nicht abergläubisch und gebe nichts auf diese dunklen Anregungen, insofern sie nur solche wären; aber es sind meistenteils unbewußte Erinnerungen glücklicher und unglücklicher Folgen, die wir an eigenen oder fremden Handlungen erlebt haben.“ Johann Wolfgang von Goethe
- „Aberglaube – das heißt bestimmte Formen, die für bestimmte Personen in bestimmter Situation angenehm und bequem sind.“ Leo Tolstoi
- „Der Aberglaube macht die Gottheit zum Götzen, und der Götzendiener ist umso gefährlicher, weil er ein Schwärmer ist und leicht durch Meinung in Hitze gebracht werden kann.“ Johann Gottfried von Herder