
Egon Friedell (1878 – 1938 (Freitod)), österreichischer Journalist, Schriftsteller, Dramatiker, Theaterkritiker, Schauspieler, Kulturhistoriker, Kulturphilosoph, Kabarettist und Conférencier, schrieb ebenfalls Essays und Aphorismen
Quelle: Ecce poeta, 1912
Was Friedell sagte über die Aufgabe von Dichtern.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Einen elenden Dichter tadelt man gar nicht; mit einem mittelmäßigen verfährt man gelinde; gegen einen großen ist man unerbittlich.“ Gotthold Ephraim Lessing
- „Die Dichtkunst ist eine redende Malerei, aber die Malerei ist eine stumme Dichtkunst.“ Plutarch
- „Dichter sind doch immer Narzisse.“ August Wilhelm von Schlegel
- „Was ist der Dichter? Ein immer sprechendes, fruchtbares, rastlos bebendes Hirn.“ Peter Hille
- „Der Dichter ist kein Lehrer der Moral, er erfindet und schafft Gestalten, er macht vergangene Zeiten wieder aufleben, und die Leute mögen dann daraus lernen, so gut, wie aus dem Studium der Geschichte und der Beobachtung dessen, was im menschlichen Leben um sie herum vorgeht.“ Georg Büchner
- „Dem Dichter werden Schatten zu Menschen und Menschen zu Schatten.“ Paul Kunad
- „Was erwirbt dem Dichter unsere Bewunderung? Das Talent und der moralische Zweck, weil er den Menschen bessern will.“ Aristophanes
- „Schnell wird ein Dichter alt, dann hat er ausgesungen; doch manche Kritici, die bleiben immer Jungen.“ Abraham Gotthelf Kästner
- „Ist der Dichter nicht ein Täter, den wir durchs Schlüsselloch belauschen?“ Hugo von Hofmannsthal
- Kein Dichter gibt einen fertigen Himmel; er stellt nur die Himmelsleiter auf von der schönen Erde. Joseph von Eichendorff