
August Wilhelm von Schlegel (1767 – 1845), deutscher Philosoph, Schriftsteller, Literaturhistoriker und -kritiker, Übersetzer, Hochschullehrer, Rektor, Alt-Philologe und Indologe.
Quelle: Fragmente, in: Athenaeum. Eine Zeitschrift von August Wilhelm Schlegel und Friedrich Schlegel, 1. Band, 2. Stück, 1798. Athenäums-Fragmente [237]
Was von Schlegel sagte über den Humor.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Der Humorist treibt immer Metaphysik. Wo der Naive ein Übel als einzelnes verschmerzt, der Witzige den Ärger los wird durch einen Witz, da denkt der Humorist weiter und sieht das allgemeine Elend und Übel, dass in Wahrheit nichts rein ist.“ Friedrich Theodor von Vischer
- „Humor ist Erkenntnis der Grenze, verbunden mit grenzenloser Erkenntnis.“ Gerhart Hauptmann
- „Der Humor hat nicht nur etwas Befreiendes wie der Witz und die Komik, sondern auch etwas Großartiges und Erhebendes, welche Züge an den beiden anderen Arten des Lustgewinns aus intellektueller Tätigkeit nicht gefunden werden.“ Sigmund Freud
- „Humor ist eigentlich der Exponent niederer Dinge, oder mit anderen Worten das, was sie dem innern Sinn erst poetisch erscheinen lässt.“ Thomas Carlyle
- „Die verborgene Quelle des Humors ist nicht Freude, sondern Kummer. Mark Twain
- „Echter Humor birgt in sich drei Bestandteile: Mitleid mit sich selbst und der Welt, Ergebung in menschliche Unzulänglichkeit und eine, wenn schon nur leise, Selbst- und Weltverspottung.“ Paul Kunad
- „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.“ Joachim Ringelnatz
- „Der Humor hat seine bunte Schalksflagge und pflanzt sie oft neben ganz schweren Ereignissen auf. Über offenen Gräbern gaukeln Falter, in Grabesgesänge schallt Kinderlachen von der Straße. Aber auch der Ernst hat seine Flagge. Die dunkle Fahne mit den mystischen Zeichen unserer Verhängnisse.“ Paul Keller
- „Der Humor trägt die Seele über Abgründe hinweg und lehrt sie mit dem eigenen Leid zu spielen.“ Anselm Feuerbach