
Jean de La Bruyère (1645 – 1696), französischer Schriftsteller und Autor. Bedeutender Vertreter der französischen Moralisten und Aphoristiker.
Quelle: Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688
Was Bruyère sagte über Freunde.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „In der Welt gibt es drei Arten von Freunden: solche, die euch lieben, solche, die sich um euch kümmern und solche, die euch hassen.“ Nicolas Chamfort
- „Wenn unsere Freunde uns versichern, dass sie unsere Freuden und Leiden teilen, so mag das vielleicht zur Hälfte wahr sein.“ Jean Antoine Petit-Senn
- „Jeder Freund hält es für den größten Genuss, dem andern die Wahrheit zu sagen – am Hören findet keiner einen sonderlichen.“ Jean Paul
- „Meine einäugigen Freunde betrachte ich im Profil.“ Joseph Joubert
- „Wir wissen unseren Freunden für die Schätzung unserer guten Eigenschaften wenig Dank, wenn sie auch nur wagen, unsere Fehler wahrzunehmen.“ Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues
- „Wer gescheit ist, sollte also, statt sich zu verheiraten und Kinder in die Welt zu setzen, die einen ja sowieso verlassen werden, einen guten und aufrechten Freund suchen und mit ihm zusammen in einer Art Seelengemeinschaft, wie sie unter Männern möglich ist, alt werden.“ Guy de Maupassant
- „Es ist beschämender, seinen Freunden zu misstrauen, als von ihnen betrogen zu werden.“ François de La Rochefoucauld
- „Zwei Freunde müssen sich im Herzen ähneln, in allem anderen können sie grundverschieden sein.“ Sully Prudhomme
- „Es gibt Menschen, die gar keinen vertrauten Freund, sondern nur Bekannte haben; entweder weil ihnen der Sinn für dies Seelenbedürfnis fehlt oder weil sie keinem lebendigen Wesen trauen oder weil ihre Gemütsart kalt, unverträglich, verschlossen, eitel oder zänkisch ist. Andre sind aller Welt Freunde; sie werfen ihr Herz jedermann vor die Füße, und deswegen bückt sich keiner, greift niemand darnach, es aufzunehmen.“ Adolph Freiherr Knigge
- „Die Freunde sind nicht viele noch wenige, sondern die hinreichende Zahl.“ Hugo von Hofmannsthal