
Baruch de Spinoza (1632-1677) niederländisch-portugiesischer Philosoph
Quelle: Briefe – An H. Oldenburg, ohne Datum, als Antwort auf ein Schreiben des Adressaten vom 15. November 1675
Was Spinoza sagte über Gott.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Die Übel will die Gottheit entweder nicht beseitigen oder sie kann es nicht; oder sie kann es, aber will es nicht; oder sie will es weder, noch kann sie es; oder sie will und kann es. Wenn sie es kann und nicht will, so ist sie missgünstig: eine Eigenschaft, die ihr billigerweise fremd sein sollte. Wenn sie es weder will noch kann, so ist sie missgünstig und schwach, also auch keine Gottheit. Wenn sie es aber will und kann, was allein der Gottheit würdig ist, woher kommen dann die Übel, oder warum werden sie nicht von ihr beseitigt?“ Epikur
- „Gott schafft alles aus nichts – und alles, was Gott gebrauchen will, macht er zuerst zu Nichts.“ Søren Kierkegaard
- „Die Menschen haben viele Götter erfunden und werden dies auch weiterhin tun, aber keinen, den sie nicht glaubten hinterhergehen zu können.“ August Pauly
- „Einer, der Gott leugnet, ist wie einer, der die Sonne leugnet; es wird ihm nicht viel helfen: sie scheint doch!“ Julius Langbehn
- „Gott ist entweder Geist oder ein Wesen, das noch jenseits des Geistes steht.“ Aristoteles
- „Unser Leben vergeht mit der Suche nach Gott, denn es vergeht mit der Suche nach dem, was uns fehlt.“ Théodore Jouffroy
- „Zu Gott gelangt man nicht durch die Furcht, nicht durch das Gefühl der Abhängigkeit, nicht durch den Verstand, nicht durch Fürwahrhalten oder Glauben, sondern nur durch das Bestreben, besser zu werden, weil nur dieses auf das Gute hinauswill, das mit Gott eines und dasselbe ist.“ Paul de Lagarde
- „Gott, so sagt man, ist seinen Geschöpfen nichts schuldig. Ich glaube, er ist ihnen alles schuldig, was er ihnen versprach, da er ihnen das Sein gab.“ Jean-Jacques Rousseau
- „Gott ist die Religion.“ Friedrich Theodor von Vischer
- „Die Welt ist nicht wie ein Gebäude, das weiter besteht, wenn auch sein Baumeister ruht und abwesend ist. Wenn Gottes Hand die Welt nicht mehr trägt und regiert, hört sie auf, zu sein.“ Aurelius Augustinus