
Karl Kraus (1874 – 1936), österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker, Förderer junger Autoren, Sprach-, Kultur- und Medienkritiker
Quelle: Nachts. Aphorismen, 1924. III. Zeit
Was Kraus sagte über die Psychoanalyse.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Krank sind die meisten. Aber nur wenige wissen, dass sie sich etwas darauf einbilden können. Das sind die Psychoanalytiker.“ Karl Kraus
- „Eine gewisse Psychoanalyse ist die Beschäftigung geiler Rationalisten, die alles in der Welt auf sexuelle Ursachen zurückführen mit Ausnahme ihrer Beschäftigung.“ Karl Kraus
- „Die psychoanalytische Betrachtung, die uns einen Einblick in den Kampf bewusster und unbewusster Kräfte gewährt, lässt uns [Segantinis] inneren Zwiespalt begreifen und mitfühlen. Sie enthüllt uns die ganze Tragik im Leben dieses Frühgestorbenen: dass ihn, den unermüdlich Schaffenden, der Schatten des Todes auf allen Wegen begleitete.“ Karl Abraham
- „Ganz nebenbei, warum hat keiner von all den Frommen die Psychoanalyse geschaffen, warum musste man da auf einen ganz gottlosen Juden warten?“ Sigmund Freud
- „Die Psychoanalyse ist ein Ersatz der Ohrenbeichte.“ Jakob Bosshart
- „Es handelt sich da um irgendeine neue Nervenheilmethode, die man Psychoanalyse nennt. Erfunden hat sie der bekannte Professor Freud in Wien – dies nur, damit Du verstehst, weshalb ihre Anhänger ›Freudianer‹ heißen. Man möchte sonst glauben, es bedeutet irgend etwas besonders Lustiges oder gar Zweifelhaftes.“ Fanny zu Reventlow
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